STIMMEN ZUR ZERSTÖRUNG DES VORGÄNGERPROJEKTES "SPORTCAMPS
MIT FLAIR" DURCH VERWALTUNGSBÜROKRATEN EINIGER STUDENTENWERKE
UND HOCHSCHULEN (AUSZUG):
„Hallo Dominique,
mit Bedauern lese ich deine Zeilen vom Abschied des bisherigen Konzepts
der Reiseorganisation (obwohl ich mich auch oft fragte, wie ihr das über
die Jahre mit so wenig Leuten und Geduld gegenüber Ungeduldigen überhaupt
geschafft habt).
Ich war über die letzten 8 Jahre 6 oder 7 Mal bei euch dabei und
habe es immer genossen, mit meist Gleichaltrigen, aber trotzdem etwas
gemischtem Publikum vernünftiger (!), intelligenter Menschen eine
Reise zu unternehmen und relativ selbstorganisiert den Tag zu gestalten.
Ich kann auch sagen, dass ich bis jetzt in meinem Leben nur mit euch als
Reiseveranstalter unterwegs war - der Rest war in Eigenregie und alleinige
Initiative. Meinen einzigen Urlaub dieses Jahr habe ich mit euch in den
französ. Alpen beim Skifahren verbracht. Von dort habe ich mehr als
nur sehr schöne Erinnerungen an eine Woche, in der ich den Alltag
total ausblenden konnte, mitgebracht. Meine slowakische Freundin Silvia
und ich sind uns 100% sicher, dass unser Sohn, der Mitte Dezember geboren
werden wird, in der Hütte, direkt auf der (grünen) Skipiste
vor dem Panorama der Alpen gezeugt wurde. Also alles in allem ein internationales
Kind...
Glücklicherweise lese ich aus deiner Mail auch heraus, dass es mit
SCF weitergehen soll!? Ich hoffe also, dass wir uns in einiger Zeit bei
einer lockeren und durch die besondere Grundidee des SCF besonderen Reise
wiedersehen werden (das Kind geben wir vorher ab).
Alles Gute für dich und euch bis dahin!
Daniel“
(Daniel, Angestellter Erfurt)
„FREE DOM!!!!!!!!!!!!!!!!“
(Rico, Student Medizin Leipzig)
„Liebe SCFler,
erinnern uns gerne an die Tour mit Euch. Macht weiter!
Christian“
(Christian, Professor Erfurt)
„Hallo Dominique,
das klingt ja leider nicht allzu toll. Ist schon verrückt, was an
Unis scheinbar sich allmählich durchsetzt. Ich kann mir ein ordentliches
Studentenleben gar nicht ohne die übliche Zellelwirtschaft vorstellen,
nur durch dieses Suchen und Finden gibt es die notwendige studentische
Abwechslung. Alles großer Mist. Schade auch, dass ich nur einmal
mit euch mitgefahren bin, hat irgendwie nie so richtig geklappt und dieser
Sommer ist bis Ende August auch schon rappelvoll. Ich wünsch dir
und euch noch mal einen schönen Toursommer mit netten Leuten.
Gruß Fritz“
(Fritz, Student Architektur Berlin)
Hallo Dominique und Crew!
Wir wollten Euch nur sagen, dass aus unserer SCF-Quattre-Vallés-2005-Liebe
nun Nachwuchs in Form eines Sohnes hervorgegangen ist. Er stellt sich
in der Anlage vor.
...also dieses Jahr leider kein Winterurlaub mit Euch.
Rutscht gut und gelassen ins neue Jahr.
Evelyn und Martin”
(Evelyn, Studentin Ma/Frz Lehramt Dresden; Martin, Student Bauingenieurwesen
Dresden)
„Hallo Dominique,
schade, dass ihr die Reisevielfalt einschränken müsst, das
bisherige Programm war immer echt spitze. Bei uns wird's leider dieses
Jahr nichts werden, weil Christina jetzt in dem besagten Zeitraum doch
noch eine Prüfung schreiben muss. :/
Trotzdem danke für den ganzen Aufwand (sowohl jetzt, als auch die
letzten Jahre! :)
Viele Grüße,
Gregor“
(Gregor, Student Elektrotechnik Dresden)
„Hallo Dominique,
wie ich in Deinem Newsletter las, gebt Ihr den Namen "SPORTCAMPS
MIT FLAIR" auf.
Aber, wie ich hier sehen kann, Ihr bleibt Eurem schönen Reise- und
Erlebnis-Konzept treu.
http://www.fjordfjellfonnfoss.info/uber-uns/wissenswert
Ich hatte das Glück, mit Euch einen sehr schönen Winterurlaub
2007 in der Schweiz zu verbringen.
Und Euch an der Mulde bei einer regnerischen Party zu feiern.
Ich drücke euch die Daumen für Eure Projekte, alles Gute!
Viele Grüße aus Leipzig sendet Euch,
Björn“
(Björn, Student Medienwissenschaft Mittweida/Leipzig)
„Hallo,
danke für euer Engagement. Mir hat es viel Spaß gemacht, auch
wenn ich bisher "nur" einmal dabei war - in Dänemark.
Leider kann ich bei den Abschlusswintercamps nicht dabei sein, weil ich
derzeit in Kanada bin für eine Weile.
Ich wünsche euch jedenfalls alles Gute. Ich bin im nächsten
Jahr bestimmt auch mal wieder mit dabei.
Viele Grüße,
Matthias“
(Matthias, Student Informatik Magdeburg/Toronto)
„Schade...
ich fand es immer sehr angenehm mit Euch und wuensche fuer die Zukunft
alles Gute!
Bis vielleicht bald..
Philipp“
(Philipp, Projektmanager Leipzig)
„Heute habe ich zum erstenmal Eure Broschüre gelesen. Ich bin
begeistert über soviel offene Gesellschaftskritik!
Drücke Euch für die Zukunft die Daumen. Werde noch ein bischen
sparen und dann sicher mal eine Reise bei Euch machen. Hoffe auch Euch
mal persönlich kennen zu lernen. Habe auch Bauingenieur in LE studiert
und wohne jetzt in Dresden.
Viele Grüße
Conny“
(Conny, Studentin Bauingenieurwesen Dresden)
„In wiefern unterstützt ihr "das System" (die Kapitalistische
Gesellschaft??) denn mit eurem kleinen Unternehmen?
Löst ihr euer Unternehmen jetzt auf weil es (notgedrungen) mit Geld
funktioniert und irgendwie sicher auch Gewinnorientiert ist (wenn auch
in kleinem und vertretbarem Maß)??
Verstehe ich nicht.
Wie unterstützt ihr denn die Finanzelite mit eurem Unternehmen?
Das ist mir nicht klar!!
Viele Grüße“
(Rainer, Student Kartografie Berlin)
Antwort SCF
„Hallo Rainer,
leider ist es so, dass jeder welcher in Deutschland (bzw. im ‚westlichen
System’ ganz allgemein) selbstständig tätig ist neben seiner
eigentlichen Tätigkeit eine Fülle meist unnötiger, bürokratischer
Erschwernisse angelastet bekommt, die einzig dazu dienen den weit überdimensionierten
Verwaltungsapparat des Systems beschäftigungstherapeutisch und finanziell
am Leben zu erhalten.
Diese subtile Sklaverei stellt die Politik, welche z.B. nachweislich
zum Selbst- & Konzernnutzen und zu Ungunsten der tatsächlich
Leistenden immer neue Schulden aufnimmt, verdrehend als ‚Freiheit’ dar.
Systemtragende Einrichtungen (an Hochschulen z.B. Studentenräte/Asten/Studentenschaften)
deklarieren sich als ‚demokratisch’, obwohl ihre Macht bzw. ihr Dasein
überhaupt entscheidend auf flächendeckenden Zwangsmitgliedschaften
bzw. Zwangsbeiträgen beruht.
In unserem Fall wird diese Absurdität und Ungerechtigkeit noch dadurch
verstärkt, dass wir gerade durch jene öffentlich-rechtliche
Einrichtungen behindert bzw. sogar vernichtet werden (z.B. einige Studentenwerke,
Hochschulverwaltungen, Hochschulsport, Studentenräte/Asten), deren
(offenbar unterforderte) Personalkapazitäten wir durch die uns auferlegten
zusätzlichen Zwangsbelastungen querfinanzieren.
Hierbei kommt es nicht darauf an, dass unsere in der Tat recht kleine
Einrichtung nur einen Bruchteil des ressourcenverschlingenden und selbstherrlichen
‚bürokratischen Wasserkopfes’ in diesem Beamtenstaat und seinen ‚Staaten
im Staate’ mitfinanziert. Es geht um das grundsätzliche, qualitative
Unrecht.
Nahezu jeder außerhalb der ‚öffentlichen Hand’ und des mit
dieser ‚unter einer Decke’ steckenden Konsumkapitalismus trägt dieses
System (und damit natürlich insbesondere die Verwaltungsschicht,
Banken/Finanzelite, Versicherungen, Hochschulfürsten, Polizei- &
Militärapparat, Judikative …) mit – entweder aus Unkenntnis/Desinteresse
oder durch eine medial bzw. erzieherisch bewirkte Sympathie für diese
Scheindemokratie oder weil er einfach keine andere Wahl hat. WIR NICHT
MEHR.
Viele Grüße,
Dominique”
„Hallo,
…
Habe kurzzeitig im öffentlichen Verwaltungsaparat (TU Dresden) gearbeitet
und musste kennenlernen was da so abgeht und von welchen Seiten das auch
noch unterstützt wird...
…
viele Grüße
(von uns anonymisiert, um die Betroffene nicht zu gefährden)
“danke für die zeit”
(Ingmar, Student Geologie Greifswald)
“Hallo Steffi [Kommentar: soll wohl ‘Susi’ heißen], hallo
Dominique, hallo liebes SCF-Team,
schade, dass ihr aufhört!
Wir wären gerne noch einmal mit Euch mitgefahren- nur hat uns dieses
Jahr die Familienplanung überrascht, sodass wir diesen Jahreswechsel
wahrscheinlich schon zu dritt sind und die SCF-Abschlussfahrten nicht
mit Euch feiern können.
Was genau ist Euer neues Projekt? Könnt ihr uns da in den Emailverteiler
aufnehmen? Vielleicht ergibt sich ja in 2-3 Jahren nochmal eine Reise-
dann als Familie:-)
Liebe Grüße und alles Gute für Euch.
Nils und Esther aus Dresden.“
(Nils; Esther, Studentin Medizin Dresden) |