> EINLEITENDE WORTE <
> WIE? <
> WARUM? <

1) DOKTRINÄRES DENKEN DER STAATLICHEN VERWALTUNGSMACHT

2) EITELKEITEN DES AKADEMISCHEN ‘AMTSADELS’

3) NEUE HOCHSCHULPALÄSTE MÜSSEN ORDENTLICH STERIL BLEIBEN

4) DIE ZUNEHMENDE KOMMERZIELLE VERMARKTUNG DER HOCHSCHULEN

5) MONOPOLISMUS, ‘DAS EIGENE HEMD’ & DER GESAMTGESELLSCHAFTLICHE ZUSAMMENHANG


EINLEITENDE WORTE

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass es neben der großen Zahl ressourcenverschlingender Systemprofitanten und eher unengagierter Gesellschafts-‘Mitläufer’ (vgl. Titelkarikatur Broschüre) nicht wenige Menschen gibt, die sich für eine bestimmte, allgemeinnützige Sache durch tatsächliche Ideenumsetzung stark machen.

In dem kleinen gesellschaftlichen Bereich der studentischen Festivalkultur & der ‘sozialorientierten Bewegungsreisen’ (körperlich und geistig) haben uns die Nutzer durch die Würdigung solcherlei Taten (Teilnahmezuspruch) in eine führende Position gewählt. Dieser Zuspruch basiert auf den konkreten Ergebnissen unseres Handelns - in den letzten 12 Jahren haben zehntausende Menschen tolle Kulturprojekte und horizonterweiternde Exkursionen erleben dürfen (vgl. z.B. Mittelseite & exemplarische Fotodoku in unserer Broschüre). Die Bekanntmachung (Zusammenbringung der Leute) und Durchführung dieser Veranstaltungen hat dabei das Campusleben mitgeprägt (ob die Campusverwaltung dies nun will oder nicht!).
Neben unserem Anspruch, auch in den Köpfen etwas zu bewegen, sind als nachhaltiges Ergebnis unzählbar viele Freundschaften, Partnerschaften & dadurch sogar die Geburt einiger Kinder (wie wir in konkreten Fällen wissen) die Folge dieses menschenverbindenden Wirkens gewesen.

Man könnte denken, es wäre selbstverständlich, dass unser Schaffen von den sich selbst als studentenfördernd & ‘mildtätig’ bezeichnenden Instanzen, welche kraft Gesetz Sammelpunkte unserer Nutzer darstellen (öffentlich-rechtliche Hochschulen + Studentenwerke), ideell unterstützt (aber wenigstens geduldet) würde.

Genau das Gegenteil ist (zumeist) der Fall, was nun nach langem Stillehalten (bzw. lediglich subtilen Andeutungen in früheren Broschüren) einer deutlichen Offenlegung bedarf .

WIE ?

Dazu haben wir oben einmal collagenhaft zusammen gefasst (siehe Abbildung rechts), was wir in den letzten Jahren durch die studentische Bekanntmachung unserer Alternativ-Projekte u.a. alles erleben mussten und mittels unsere Zeitschrift & Homepage projiziert, in welch krassem Kontrast dies zu dem steht, was durch unser Wirken für den Nutzer an konkreten Positiv-Ergebnissen zu verzeichnen war und ist.

Alle Darstellungen basieren auf wahren Geschehnissen (auch wenn dies natürlich hier kompakt, karikaturhaft, z.T. sarkastisch & aus Kulanz-Gründen [noch] anonym zusammengefasst wurde). Alle Menschen die sich durch diese Tatsachen-Veröffentlichung angegriffen fühlen, mögen gern durch eine Klage oder eine schriftliche Stellungnahme dazu beitragen, dass die von ihnen hervor gerufene Auseinandersetzung & ihre persönliche Rolle dabei noch mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt (positive Zeichen inform von Entschuldigungen & Verhaltensänderungen werden ebenso angenommen).
Die Öffentlichkeit indes kann sich u.a. in unserer Broschüre / auf unserer Homepage informieren, was wir konkret an so verhinderungswürdigen Taten zustande gebracht haben, welche Ausgrenzungs- & Vernichtungsversuche bereits hinzunehmen waren und was unsere Einrichtung von einer kommerzbasierten Unternehmung unterscheidet (vgl. hier).

 

Vorab muss der Betrachter wissen, dass wir es uns seit Beginn unserer studentischen Projektaktivität nicht nehmen lassen, den Kommilitonen alle Teilnahmeausschreibungen persönlich bekannt zu machen - ein gewiss nicht alltäglicher (weil aufwendiger) Infoservice.
Obschon wir unser eigenes Studium zwischenzeitlich längst abschließen konnten, bricht uns kein ‘Zacken aus der Krone’ unsere selbstkreierten Werke mit Stolz auf dem Campus auszutragen.

Achtung: es wird von uns nicht nur ‘ausgetragen’, sondern wir sehen es als eine der wenigen Einrichtungen als ökologisch & ökonomisch selbstverständlich an, liegen gebliebene Zeitschriften auch wieder ‘einzutragen’. So ist persönlich sicher gestellt, dass niemand außer uns den so oft behaupteten Zusatzaufwand hat (es sei denn man übt sich als Sachbeschädiger, vgl. Collage) und auch, dass dies hier über 40 000 Menschen lesen werden (es sei denn, die Verwaltung oder ihre kommerziellen Campusvermarktungs-Vasallen gehen umher & schmeißen das Material weg - dann werden eben 30 000 Zeitschriften nachgedruckt).
Im Gegensatz zur oberflächlichen Flyer-Werbung kommerzieller Firmen sind unsere Kreativ-Drucksachen qualifizierte, tiefergehende & wertvolle (Stückpreis ca. € 2,-) Lektüre mit Sammlerwert, welche durch die freie Auslage niemandem aufgezwungen wird (im Falle von Desinteresse einfach ignorierbar = Unterschied zu Handreichungen usw.).

Wenn unsere Projekte mitsamt der Ausschreibungen also nachweislich eine gute Sache sind (auch wenn sie entsprechend der Leistung natürlich auch etwas kosten, schließlich gibt’s das Mensaessen ja auch nicht gratis) und niemand außer uns einen Aufwand durch die Bekanntmachung dessen hat:

Was ist es dann, was Verantwortliche in der öffentlichen Verwaltung (einige Hochschulen & Studentenwerke) veranlasst auf Kosten öffentlicher Ressourcen einen juristischer Kleinkrieg anzuzetteln (d.h. juristische Formalitäten über moralisches Recht zu stellen), ihre Mitarbeiter so aufzuhetzen, dass neuerdings körperliche Gewalt gegen uns angewendet wird und in Zukunft wohl noch den Campus durch Security bewachen zu lassen?


WARUM? - Hier einige Diskussionsanregungen:

1) DOKTRINÄRES DENKEN DER STAATLICHEN VERWALTUNGSMACHT

Dies könnte man auch als Intoleranz gegenüber anderen Denk- & Arbeitsweisen bezeichnen. Im konkreten Fall der öffentlichen Hochschulträger gebärden sich diese quasi als ‘Staat im Staate’, berufen sich auf eine fest verfasste, ‘demokratische’ Selbstverwaltungsordnung (basierend z.B. auf Zwangsmitgliedschaften, niedrigen Wahlbeteiligungen, Zwangsbeiträgen), kassieren mit diesem scheinbar legitim-seriösen Sta(a)tus der Öffentlichen Einrichtung Subventionen von ‘extern’, blockieren aber im Widerspruch dazu vieles was an ‘externen’, durchaus sinnvollen Trägerformen in Ihrem Machtbereich auftritt oder scheinbar zu bedeutend wird im Stile eines ‘Ellenbogen-Kapitalisten’.

Unsere Geschichte ist ein Beispiel dafür, dass den Verantwortlichen formales Beharren auf ihrem Machtschema wichtiger ist als konstruktive Zusammenarbeit zum Allgemeinnutzen. Wir jedenfalls haben unser Kooperationsvermögen bereits hinlänglich bewiesen (z.B. Integration von Hochschulkörperschaften in das Campusfestival, höfliche Anfragen bezüglich der offiziellen Auslage der Studentenfreizeit-Ausschreibungen). Der ‘Dank’ war regelmäßig eine arrogant-abweisende Machtdemonstration (Vorverurteilung, Falscheinordnung & Ausgrenzung unseres Wirkens oder sogar eigennützige Projekt-Übernahme).

Man kann nur immer wieder appellieren diese Doktrin (‘Schubladen-Denken’?, ‘Zäune auch in den Köpfen’?, vgl. Titelmotiv Broschüre) im Sinne von Vernunft & Fairness endlich abzulegen!

2) EITELKEITEN DES AKADEMISCHEN ‘AMTSADELS’
Die ‘Fürsten’ delegieren & dirigieren heute genauso gern wie dazumal, daran hat sich seit Feudalzeiten im Prinzip nichts geändert: möglichst über alles bestimmen - dabei aber selbst so wenig wie möglich Arbeit haben.
Da brüskiert man sich natürlich, wenn einer ‘aus dem Volke’ selbstbestimmt & pragmatisch handelt, bürokratisch-juristische Instanzen (’unser Hausrecht’) wegen deren Unwichtigkeit für die Sache mit nicht mehr Aufmerksamkeit als unbedingt notwendig beschenkt und damit auch noch Erfolg hat (im Gegensatz zu manch ‘verwaltungsinitiiertem’ Veranstaltungsversuch).
3) NEUE HOCHSCHULPALÄSTE MÜSSEN ORDENTLICH STERIL BLEIBEN

Was sind die Prämissen der systemkonformen Verwaltungspolitiker die Hochschulen betreffend?: schnell studieren, ordentlich Karriere machen, optimal ins System eingliedern... .

Dazu passt kein Ausbrechen aus dem Rahmen, denn alles muss lenk- & kontrollierbar bleiben, besonders an neuen/sanierten Hochschuleinrichtungen darf solches nicht wieder ‘einreißen’.
Wir fragen jedoch: Wie kann jemand die Bereiche ‘Leben’, Sport oder Kultur für Studenten abdecken wollen, der wegen fachlicher Inkompetenz (Vermutung: selbst nie ein richtiges Studentenleben gehabt oder es vergessen) nicht einmal zu wissen scheint, dass es neben ‘verwaltungsgesteuerten’ Projekten für Studierende und kommerziellen Angeboten auch eine ‘freie Projektszene’ gibt (Theater, Konzerte, Kunst, Sport, Freizeiten etc.), die sich innerhalb des ‘freien Denkraums’ Hochschule traditionell offen & unkontrolliert mitteilt und Kreativität bzw. ‘Buntheit’ des studentisch-akademischen Lebens ganz wesentlich mitprägt?

Oder noch schlimmer: Wie darf jemand so ein Amt innehaben, der/die sehrwohl über Dasein & positive Wirkung dieser unabhängigen Non-Profit-Szene weiß, diese jedoch bewusst & willkürlich aus seinem Machtbereich verbannt, weil sie vielleicht unbequem und nicht so leicht zu überwachen ist?

Was ist der Nutzermehrheit also wichtiger: Ordnungswahn & Regulierungswut des typischen Verwaltungsmenschen oder die Projekt-, Träger- & Informationspluralität im ‘Lebensraum Hochschule’?

4) DIE ZUNEHMENDE KOMMERZIELLE VERMARKTUNG DER HOCHSCHULEN / BESCHNEIDUNG DER INFORMATIONSFREIHEIT

Hochkommerzielle Campusvermarktungsfirmen ziehen in wachsendem Maße Profite aus der Verschmelzung der Ordnungs-, Bequemlichkeits- und Kassiermentalität des klassischen Verwaltungsbürokraten mit dem Kundenmanipulierungsinteresse von Konsumgüterherstellern, Großverlagen & Kommerzdienstleistern.

Sie suggerieren eine ‘Studenten-Hilfe’, indem sie ‘interessante & geordnete Produktperformance’ auf dem Campus organisiseren, und sie versprechen den Körperschaften öffentlichen Rechts wachsende ‘Werbekostenzuschüsse’/‘Deckungsbeiträge’ (Könnte man dies auch treffender ‘Werbegewinne’ nennen, welche allerdings der formalen ‘Mildtätigkeit’ dieser Körperschaften entgegen stehen?). In diesem Prozess (im wahrsten Sinne des Wortes) sollen dann ‘freie Plakatierer & Wildausleger in zufriedene Kunden umgewandelt’ werden (Zitat homepage eines Campusvermarkters). Sind diese nicht bereit ‘zufriedene Kunden’ zu werden (das hieße in unserem Fall u.a. Erhöhung unserer studentischen Teilnahmebeiträge zu Gunsten unbeteiligter Vermarktungsfirmen) und ihre Botschaft zwischen Getränkekonzernen und Mobilfunkdealern einzuordnen, werden fleißig Rechnungen gestellt und juristische Schritte angedroht/eingeleitet (vgl. Collage).

Diese verstärkte Durchsetzung eines Informationsmonopols ist also motiviert durch die Profitgier des ‘zweidimensionalen Systems’ (KommerzkapitaIismus im Wechselspiel mit der ‘Öffentlichen Hand’). Informationsfluss und freie Kommunikation Dritter (nicht zum ‘zweidimensionalen System’ gehörender) im öffentlichen Raum (solange Hochschulen/StuWe’s von öffentlichen Geldern leben sind sie dies) wird also zerstört oder inakzeptabel kanalisiert.

5) MONOPOLISMUS, ‘DAS EIGENE HEMD’ & DER GESAMTGESELLSCHAFTLICHE ZUSAMMENHANG

Beim Stichwort Monopolismus sind wir beim bedeutendsten Grund der SCF-Drangsalierung der letzten Jahre. SCF hat exemplarisch bewiesen, dass bestimmte Bereiche öffentlichen (in diesem Fall studentischen) Lebens ohne zwangsweise vereinnahmte Gelder (Steuern, Zwangsbeiträge) oder darauf basierender Personalressourcen realisiert werden können.
Das SCF Campusfestival ‘04 (Studentenkultur) & die Sportcamps mit Flair (Hochschulsport) wurden hier nicht teurer, schlechter oder kommerzieller realisiert, als direkt vergleichbare, subventionierte Veranstaltungen der Studentenräte/Hochschulen/Studentenwerke. Wenn die Politik dies erkennen würde & wollte, wäre dieser ‘dritte Weg’ (nicht der Weg der plumpen Verkommerzialisierung, welchen wir keinesfalls ebnen möchten!!! vgl. hier) unter Einsparung/Besserverwendung erheblicher öffentlicher Mittel auf viele Bereiche des Hochschulwesens (Essens- & Wohnungsversorgg., kompletter Hochschulsport, Kulturveranstaltungen u.v.m.) und aller ‘10 000’ weiteren ‘Staaten im Staate’ übertragbar - wobei dem Menschen ganzheitlich gesehen quantitative & qualitative Verbesserungen entstehen würden. Diese Aufgabe des Monopolstatus öffentlicher (oder halböffentlicher) Einrichtungen fürchtet der Verwaltungs- & Politikapparat offensichtlich, weil dann ein Großteil der von der Allgemeinheit zwangsfinanzierten, unnötigen (weil selbsttragend machbaren) & bequemen (im Vergleich zu eigenverantwortlich-leistungsbasierten Jobs) Posten & ‘Pöstchen’ in der ‘höheren’ & ‘mittleren’ öffentlichen Verwaltungsebene gestrichen werden könnten (wir meinen nicht die Menschen, die tagtäglich an der ‘Basis’ gute Arbeit leisten) - mitsamt des aberwitzigen, nur für sich selbst existierenden Bürokratie-‘Wasserkopfes’ in der Republik. Öffentliche Gelder (die nicht ‘vom Himmel fallen’, sondern von anderen hart erarbeitet werden müssen) könnten fortan effizient für den Menschen nutzende, nicht selbsttragend realisierbare Kernaufgaben verwendet werden (z.B. Verbesserg. der Ausstattung von Lehre & Forschung an Hochschulen; gleichberechtigte, nicht kanalisierende Bildung; Verbesserung des Gesundheitswesens usw.).

Aber wer sägt schon gern am eigenen Stuhl? Anstatt das unverantwortliche Finanzproblem der ‘Öffentlichen Hand’ bei der Wurzel zu packen, nämlich bei der Personalüberdehnung & den Fehlstrukturen in der ‘Öffentlichen Hand’ selbst (samt des Politik- Apparats), rechtfertigt man -gedeckt durch Medien & Judikative (Ausnahmen bestätigen die Regel)- die steigende Zwangsbelastung des leistenden Menschen (s. z.B. die zunehmend aggressivere Geldbeschaffung der Hochschulen & Studentenwerke, s. Absatz oben) makaberer Weise mit den Finanz-Defiziten im eigenen System. Es ist immer die Rede von Sparzwängen, Fehlbeträgen und Abgabenerhöhungen: Warum spart man nicht zunächst an sich selbst??? (und befördert statt dessen aus purem (System-)Eigennutz ein fundamentales soziales Gesellschaftsunrecht sowie die weitere staatliche Überschuldung durch Verhinderung eines alternativen Weges bei gleichzeitiger Förderung von Börsenkapitalismus, Kreditwesen, Wachstumszwang, Konsumgesellschaft & Wegwerfmentalität)


WER HAT GENUG GESEHEN, UM DIESE SICHT HIER ZU PUBLIZIEREN?

Dominique Funke
- Gründer und insgesamt 12 Jahre lang ‘Denker & Lenker’ von SCF (= Sport- & CampusFestival Leipzig ‘99-’04 & SportCamps mit Flair ‘98-’11)
- konnte das Hochschul-Verwaltungssystem zu Gunsten der Studierenden 3 Jahre lang mit seinen eigenen Waffen schlagen & hatte dabei als Sportreferent an der Uni Leipzig tieferen Einblick in die Apparate mehrerer Körperschaften des Hochschulwesens
- schrieb diese Artikel im Namen der SCF gemeinnützigeGmbH (Sportcamps mit Flair = Herausgeberin der Zeitschrift), als deren bürokratie- & systemgeplagter Geschäftsführer er den krassen Belastungsnachteil des Selbstständigen gegenüber dem Systemprofitanten täglich erlebt

 
> WIE GEHT'S WEITER ... UNSERE KONSEQUENZEN <