| Vom 12.-19. Dezember 1998 startete
die erste von uns organisierte Reise für Freunde und Mitstudierende
in die Österreichischen Alpen. Schon bald darauf wurde die Winterwelt
Frankreichs, Tschechiens, Italiens und der Schweiz erstmals gemeinsam
erkundet. Auch mir gaben schon damals die Berge die Kraft um mein damaliges Hauptprojekt, das Campusfestival in Leipzig (www.campusfestival.de) und das Studium zu bewältigen. Während meiner Zeit als Sportreferent an der Uni Leipzig (10/2000 bis 09/2003) organisierte ich die bereits traditionellen Winterreisen parallel weiter und dass hier -im Gegensatz zum Campusfestival- von Uniseite nie der Versuch unternommen wurde, sich auch die Reisen anzueigenen zeigt umso mehr, dass beim Campusfestival allein deren Macht über das Projektgelände eine unfaire Übernahme ermöglichte, nicht jedoch ein moralisches Recht. Sei es! Durch Verlust des Campusfestivals in seiner großen Originalvariante eröffneten sich zeitliche Möglichkeiten, das Konzept der Wintercamps auch auf Sommerreisen zu übertragen und so begann auch die Geschichte unserer Sommertouren. Hier wurden zunächst einheimische Gefilde bepaddelt bevor unsere ‘Expeditionsabenteuer’ durch ganz Europa begannen, welche vorrangig in der heutigen Abdeckung der kompletten europäischen Nordkalotte von Island bis Karelien gipfelt. Das Hobby war längst zum Beruf geworden: Inzwischen war unter städteübergreifender Bekanntgabe der Reise- & Erlebnismöglichkeiten solch eine große Teilnehmer-Resonanz entstanden, dass es personeller Unterstützung und einer besseren haftungsrechtlichen Absicherung bedurfte. Hierzu gründete ich gemeinsam mit meinem Vater, welcher mich auch zuvor schon beim Campusfestival und bei den Studentenreisen unterstützt hatte, eine gemeinnützige GmbH und Susanne Meysing organisierte mit eigener Firma den Catering-Part auf deutlich anspruchsvollerem Level. Trotz (oder gerade wegen) des riesigen Erfolgs dieser Entwicklung kam
es aber zu weiteren Negativerfahrungen mit den Verwaltungsbürokraten
an Deutschlands Hochschulen. Das Aktionsfeld für die ortsflexiblen
Reiseprojekte war uns in diesem Fall nicht zu entziehen, also wurde
zunehmend versucht die Bekanntmachung der gemeinnützigen Reiseprojekte
im eigenen Machtbereich zu unterbinden.
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