Motivhistory
 
 
DIE FRÜHPHASE

Vom 12.-19.Dezember 1998 startete die erste Studentische Creativ Freieit in ein Alpines Wintergebiet. Das bis heute in seiner Urform bestehende, dabei mehr und mehr verfeinerte sowie aufwendiger abgesicherte Mitreisekonzept integrierte neben Freunden und Kommilitonen zunehmend auch neue Leute. Inzwischen sind es etliche tausend Menschen in einigen hundert persönlich begleiteten Camps in dutzenden Ländern, welche die dabei nach wie vor basisnah (‘per Du’) und fleißig gebliebenen Handlungsträger (heute im weitesten Sinne 5 Leutchen) unter dem Namen ‘SCF’ zu Alternativ-Reiseabenteuern führ(t)en.

Seinen Anfang nahm alles mit einigen wenigen, teils nicht mehr erhaltenen Ausschreibungen Ende der 1990-er Jahre, für die unten abgebildete Beispiele die Einfachheit der Startphase darstellen:
Das Wintermotiv 2003 zeigt übrigens SCF-Gründer Dominique Funke (mit einer Cousine), der schon mit 5 Jahren seinen Sinn für winterliche Behausungen ausprägte. Das 2-er Motiv stand auch für dessen Kooperationsengagement mit anderen Einrichtungen im Sinne der Nutzer. Diese naive Gutmütigkeit wurde jedoch schwer missbraucht (s.u. Campusfestival), was aber letztendlich nur zu einer Stärkung des unverfälschten SCF-Weges und zur Hinterfragung von Sichtweisen geführt hat.

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DIE CAMPUSFESTIVAL-SERIE

von 1999 bis 2004 entwickelte und organisierte Dominique Funke (SCF Gesamtkoordinator) das größte studentische Musikfestival Deutschlands (etwa 40 000 Besucher & ~50 Bands über 6 Jahre) in vollumfänglicher, unbezahlter Alleinleistung & trotz Behinderungen durch öffentlich-rechtliche Amtsträger.
Im Jahr 2004 brachte es der Studentenrat der Universität Leipzig (zuvor von 2001 bis 2004 durch Funke motivierter Sponsor/’Quasi-Schirmherr’ der Veranstaltung) im Zusammenwirken mit der Universitätsleitung (Verwalter des Festivalgeländes) fertig, mittels einer beispiellosen Intrige den Initiator und langjährigen ‘Macher’ des Campusfestivals aus dessen eigenem Projekt auszuschließen und veranstaltet seit 2005 das gewaltsam, aber nach außen hin unauffällig übernommene Projekt selbst.
www.campusfestival-dieWahrheit.de; www.campusfestival.eu
Covergestaltung 1999-2004: Dominique Funke
Motivverwendung bis 2002: ‘Der kleine Maulwurf’ mit Erlaubnis von dessen Schöpfer Zdenek Miler
2003 wurde die Urform des SCF-Logos zur Covergestaltung genutzt.
Das für’s Cover 2004 verwendete Foto ist von dem Leipziger Fotografen & Konzeptkünstler Maix Mayer und zeigt das SCF 2003 aus der Vogelperspektive.

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DAS KOMPLETTIERTE LOGO-TRIO

Der Verlust unseres Campusfestivalprojektes bewirkte als positiven Nebeneffekt die zeitlichen Möglichkeiten jetzt auch verstärkt Sommerreisen mit Gleichgesinnten unternehmen zu können. Dabei wurden Erfahrungen von den Wintercamps (nachhaltige Auswahl der Ziele, preisinkludierte Gesamtversorgung & Transfers usw.) auf noch alternativere Sommerreisen adaptiert. Es entstand daraus bis heute ein wirklich einzigartiges Sommerreiseprogramm für Studierende, abenteuerlustige & naturverbundene Menschen in die schönsten Szenerien von 26 Europäischen Ländern sowie auch schon über Europa hinaus (Island, Nordafrika).

Passend dazu kreierten Susanne Meysing (Leiterin der Partnereinrichtung ‘EAGLe’) und Dominique Funke 2005 das SCF Sommer-Logo mit stilisierten Hauptbestandteilen der Sommercamps: Herausinterpretierbar sind Wellen, welche das Meer, Flüsse & Seen symbolisieren und in ihrer Form auch ein Schiffsrumpf sein könnten; die Sonne -auch als Schiffssteuerrad ansehbar-; ein Berg, der auch Zelt oder Hausdach sein könnte.
Die Grundform des Sommerlogos wurde aus dem Winterlogo abgeleitet, welches die Buchstaben ‘SCF’ (=SportCamps mit Flair) in eine sonnen- & schneebegünstigte Hütte integriert. Dies Logo ist wiederum das Schwesterlogo zum Campusfestival-Logo (SCF ist auch die Abkürzung von ‘Sport- & CampusFestival’), welches u.a. ein Fernglas symbolisiert (hilft allen Campus-Akteuren gegen Kurzsichtigkeit).

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DIE DEKADEN(T)-SERIE
Als ansonsten eher in der zeitgenössischen Kunst angesiedelte Experimentalisten (vgl. z.B. www.epiram.com, HGB Leipzig, Kunstakademie Münster) haben Laura Schubert und Kirill Ivlev für uns ausnahmsweise einen nicht ganz so abstrakten Exkurs in vergangene Jahrzehnte unternommen. Aus gemeinsam mit Dominique Funke entwickelten Ideen wurden folgende Motiv-Paare entwickelt:

20-er Jahre: Ganz im Stil französischer Plakatkunst des frühen 20.Jahrhunderts wird der zeitlose Ästhetik-Anspruch von SCF-Reisen aufgegriffen: im Winter ‘06 die klassische Skifahrerin vor einer typischen SCF-Individual-Berghütte mit Sauna / im Sommer ‘06 mediterrane Freiluft-Kultur (Toskana, Griechenland) und ein typischer SCF-Segelklipper (Holland)

60-er/70-er Jahre
: Eine hommage an die Flower-Power-Zeit sind die Motive 2007: Im Winter eine Skifahrerin im damals neuen Outfit und im Hintergrund ein ‘Snurfer’ (Anfänge des Snowboardens) vor dem Matterhorn-Panorama (SCF-Campschwerpunkt mit der immernoch laufenden Seilbahn auf 3800m Seehöhe)
im Sommer 2007 Motiv zur Hauptaktivität des naturnahen Kanuwanderns (Masuren, Schweden, Irland) mit Anklängen an die Hippie-Kultur und interkulturelle Offenheit.

Neuzeit: leider hat die ‘Neuzeit’ keinen wirklich neuen oder eigenen Stil zu bieten, greift vielmehr vergangene Jahrzehnte wieder auf, weshalb bei den Neuzeit-Motiven eher auf aktuell bei SCF gebotene Genuss-Erlebnisse orientiert wird: Im Winter ‘08 Hotpot-Entspannung in den Alpen (3Vallées, Hohe Tauern) & in Schweden
im Sommer ‘08 Lagerfeuerromantik und stilvolle Partys bei allen Camps (bzw. zusätzlich auch ‘Das kleine Campusfestival im Exil’)

50-er Jahre: Das Wintermotiv 2004 steht für den Skistil der 50-er Jahre, gehört allerdings nur indirekt zur Serie, da es sich nicht um eine Zeichnung, sondern um ein Foto handelt (anlässlich der Winterspiele 1954 in Cortina d’Ampezzo / Dolomit Superski).
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DIE JUBILÄUMSAUSGABE
2009 hatten wir 3 Dinge zu feiern:
1)
10-jähriges Bestehen der SCF-Winterreisen,
2)
5 Jahre SCF-Sommerreisen
3) Sieg über den Studentenrat der Uni Leipzig, der uns zuvor auf Löschung unserer Marken ‘SCF’ und ‘Campusfestival’ verklagte. Die dabei beantragte Strafe von € 200 000,- oder 1/2 Jahr Haft lässt nichts anderes als einen klaren Vernichtungsversuch erkennen (eine ungestrafte Vermessenheit von Amtsträgern, deren Scheitern den studentischen Zwangsbeitragszahler etwa € 10 000,- kostete).

Weil wir aber weiter leben durften hatte die Schweizerisch-Amerikanische Künstlerin Susan Formichella das Vergnügen die Motive für das Festjahr frei zu gestalten. Die Originale entstanden als Textilcollage im inspirierenden Flair unserer Südgriechenland-Tour (Peloponnes-Entdeckungsreise).
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DIE NEUE SERIE

2010 zeigt die Berlinerin Annegret Feyerabend (neuerdings fest angestellte Mitarbeiterin von SCF) mit ihren sprechenden Linien worum es im Heft geht. Die Inspiration zu den symbolhaften Motiven kommt aus all den Naturräumen und Gesellschaften unserer Kontinente. Erklärung ist nur insofern nötig: im Sommer 2010 ist eine Fjordlandschaft zu sehen, wie wir sie in all dieser Idylle tatsächlich schwerpunktmäßig im Programm haben (Norwegen Fjordsafari), und viele zwischenmenschliche Beziehungen sind bleibendes Ergebnis unserer Veranstaltungen.
Wer mehr Naive Kunst sehen will: das neue SCF-Projekt wird mit liebevoller Gestaltung von Spezialbroschüre & Internetseite ergänzend publiziert.

Die Hauptmotive 2011 sind tiefgründiger: es werden die in der Zeitschrift diskutierten Problematiken zusammenfassend künstlerisch verarbeitet bzw. karikiert. Für die Motivideen und Erfahrungsspiegelungen in den Titelmotiven 2011 sowie die systemkritischen, wahrheitsbasierten & z.T. ironisch-sarkastisch zugespitzten Textbeiträge ist Dominique Funke in seiner Funktion als Chef der herausgebenden Projektträgereinrichtung (SCF gemeinnützige GmbH) verantwortlich. In diesem Kontext wird zukünftig eine Entwicklung unserer traditionellen Hochschulpublikation von der reinen Projektinformationsbroschüre hin zur ganzheitlichen Zeitschrift als Instrument der Durchsetzung freier Meinungsäußerung & von Informationsfreiheit vollzogen

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